Freitag, 24. Mai 2013

Warten auf die Wartung

Die wohl innovativste Wartungsseite hat wohl Duden.de - da bereitet das Warten (!) gleich halb so viel Frust:


Montag, 8. August 2011

V - Die Besucher



Die letzten 3 Wochen habe ich nicht wie gewöhnlich einmal in der Woche den Fernseher eingeschaltet, um Dienstags abends den genialen Serienabend mit jeweils 2 Folgen der Simpsons, Two and a Half Men und der genialen Big Bang Theory zu schauen, sonden noch einmal, nämlich um Montags V - Die Besucher zu schauen, eine der besten und intelligentesten Science-Fiction Serien der letzten Dekade.
Schon die virale Werbekampagne im Vorfeld , mit mehrdeutigen, aber nichtssagenden Werbespots unterlegt mit einer Frauenstimme die in seltsam beruhigendem Ton "Habt keine Angst" verkündete, zusammen mit einer URL, auf der man dann einen sekten-artigen Psycho-Test machen durfe, bei dem heraus kam, ob man in den Widerstand gehört oder nicht, (www.habt-keine-angst.de, leider findet man dort nur noch den Trailer) hat es geschafft mich neugierig auf die Serie zu machen.
Pro7 entschied sich für den klugen Schachzug, die erste Staffel der Serie in 4 spielfilmlangen Blöcken á 3 Episoden auszustrahlen. Ich denke, dass die meisten der rekordmäßig erreichten 3,18 Millionen Zuschauer (19,5%), die die ersten 3 Episoden gesehen haben auch wie ich die nächsten drei Wochen dranblieben, allein schon der Spannung wegen.
Die Story folgt zunächst einem einfachen Schema: Außerirdische Besucher kommen, behaupten Sie kommen in Frieden, tuen gutes, schmieden aber einen geheimen Plan. Es bildet sich eine kleine Widerstandsgruppe, die die Besucher durchschauen und vom Rest der Welt als Terroristen abgestempelt werden.
Soweit so gut. Aber das Feuerwerk an Intrigen, Gegen-Intrigen und plötzlichen Handlungswendungen dass die Drehbuch-Schreiber auf den Bildschirm bringen ist bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist nur die schauspielerische Leistung, vorallem der bösen Chefin der Aliens, die vor nichts (absolut garnichts) scheut, um ihren Plan voranzubringen und es dabei herrlich versteht, alle Menschen zu ihrem Gunsten zu manipulieren.
Und das ist ein Punkt der mich sehr fasziniert hat bei der Serie: Es wird einem (durch den Reporter Chad Decker, der als Sprachrohr der Aliens dient) in einer fürs Fernsehen ungewohnt deutlichen Art gezeigt, wie manipulativ die Medien und insbesondere das Fernsehen selbst sind und Einfluss auf die Wahrnehmung und damit im Enddefekt auch die Gefühle des Menschen haben. Auch wird thematisiert (und das in einer US-Serie!) das vermeintliche Terroristen auch nur Menschen sind, die für ihre Überzeugungen einstehen und das es sehr auf den Standpunkt ankommt, wer ein Terrorist ist, und wer nicht.
Die erste Staffel endet zudem in einem höchstspannenden Cliffhanger, der mich jetzt schon ganz kribblig auf die Fortsetzung macht. (Bisher konnte noch ich widerstehen, im Netz zu schauen, wie es weitergeht, aber ich weiß nicht wie lange noch.)
Also für alle die jetzt Bock auf die Serie bekommen haben, die zweite Staffel kommt noch dieses Jahr auf Pro7 und ich nehme an, das vorher (evtl. auf einem Nischensendeplatz) die erste nochmals wiederholt wird. Wenn nicht, kauft/oder leiht Sie euch sobald sie auf DVD erschienen ist, oder bedient euren Torrent-Client/Rapidhoster, fragt den freundlichen Nerd von nebenan (es sind ja nur 12 Folgen) oder wie auch immer, ihr wisst ja sicher wie sowas geht.
Ihr habt meine wärmste Empfehlung und "habt keine Angst", ich bin zurück! ;)

Sonntag, 20. März 2011

Das Pop - The Game

Das Pop: The Game from Big Active on Vimeo.


Großartiges Musikvideo von den Belgiern Das Pop.
Erinnert mich an Tron, alte Computerspiele, Flash-Gordon und generell die 80er! Auf zum Atom!

Samstag, 27. November 2010

MIT Scientists from outer space


So sahen Wissenschaftler im Jahr 1996 aus.
Auf dem Bild zu sehen sind Steve Mann (ganz links, mit dem Porno-Balken), seines Zeichens führender Wissenschaftler auf dem Gebiet des wearable Computing, sowie weitere Wissenschaftler des rennomierten MIT back in 1996. Serious Business!
Das Bild schreit nach Cyberpunk, Tron, coolen Hackern, die mit Ihren Amigas durch virtuelle Welten fliegen und Delphinen mit Laserkanonen. Hammer.
(Drauf gestoßen bin ich bei abschließender Recherche für meine Bachelor-Arbeit im Themenfeld Mobile Computing, die ich Mitte Dezember abgeben muss. Das ist auch der Grund warum hier so wenig los war in letzter Zeit.)

Montag, 23. August 2010

Uni Impressionen

Physik-Tower und Bibliothek (C902 Handycam)

Sprachenzentrum (Exilim S600)

Treppe in der Nähe des Audimax (C902 Handycam)


Dienstag, 17. August 2010

Heute in der Post



Diese appetitlichen Figürchen werden dieser Tage an alle Haushalte im Saarland verschickt. Verantwortlich dafür ist ein fundamentalistischer katholischer Verein namens "Durchblick e.V." aus Östringen in BW. (Hier absichtlich nicht verlinkt um die Google Plazierung nicht weiter zu verbessern.)
Dazu gibt es hier einen sehr interessanten Artikel:
" "Durchblick e.V." hat sich zum Ziel gemacht, solche Briefe an jeden deutschen Haushalt zu verteilen. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 20 Millionen Euro. [..] Die Idee für solche Maßnahmen dürfte Herr Schührer [Vorsitzender des Vereins, Anm. Phil] aus Amerika haben, denn dort werden bereits seit längerem solche Plastikembryos mit den entsprechenden Vorwürfen von fanatischen Abtreibungsgegnern vertrieben.
[..]
Es fällt mir nicht schwer, nachzuvollziehen, warum es dem Katholiken Schührer so wichtig ist, die Geburtenrate zu erhöhen. Bedeutet doch jedes geborene Kind ein potentielles Kirchenmitglied (incl. Kirchensteuern). [gewagte These! Anm. Phil]
Im II. vatikanischen Konzil, dessen Lehren zu verbreiten Herr Schührer sich zum Ziel gemacht hat, heißt es nämlich unter anderem, daß die Kinder die Zukunft der Kirche sind. Dort heißt es auch: "Gott, der Herr des Lebens, hat nämlich den Menschen die hohe Aufgabe der Erhaltung des Lebens übertragen, die auf eine menschenwürdige Weise erfüllt werden muß."

Ebenfalls ein Widerspruch in sich, denn wenn "die Erhaltung des Lebens auf eine menschwürdige Weise erfüllt werden muß" kann dies wohl kaum bedeuten, Frauen in ihrer Würde anzugreifen, indem man sie als Mörderinnen darstellt.

Auch Pro Familia ist mit den Methoden dieses Vereines absolut nicht einverstanden. Sie finden - genau wie ich - daß man die 50 Cent die so ein Plastikembryo kostet, durchaus sinnvoller verwenden könnte, indem man z.B. Frauen in solchen Notlagen damit unterstützt."