Montag, 28. April 2008

Saturn Angebot. Oder : Wie man sich Preise schönrechnet..

Wie ihr ja wisst, habe ich mir vor ein paar Tagen einen fetten TFT-Bildschirm bei Saturn gekauft..
Für günstige 297 €. So weit so gut.
Heute habe ich in der Zeitung folgende Anzeige gesehen:
"Umbauen und Raushauen! 20% auf alle Notebooks, PC's, Monitore und Drucker"

Meine Rechnung:
Hmm.. wenn man 20% von 297€ abzieht bleiben noch 237,60€..
Hey cool, kannste nochmal rund 60€ sparen, hab ich mir gedacht, und bin gleich mal zu Saturn gedüst.
Doch was sehe ich dort?!


Rechnung von Saturn:
"Hmm.. wenn wir jetzt nochmal 20% abziehen, verdienen wir ja nix mehr.."
"Aber wir habens doch in der Werbung!"
"Ich habs! Wir erhöhen den Preis um 20% auf 359€ und ziehen dann wieder 20% davon ab!"
"Genial. Das fällt den dummen Kunden mündigen Verbrauchern eh nicht auf!"

Gesagt getan:
297€ minus 20% sind anscheinend 287,20€.. wenn auch über Umwege..
Soviel zu Kundenabzocke Preispolitik.

Sonntag, 27. April 2008

Press Play on Tape - Bubble Bobble Rock Version


Die durchgeknallten Dänen spielen Rock/Metal Versionen von C64 Klassikern.
Rock-Nerd-Trash-Galore!
Die Perfekte Kombination, findet auch René von Nerdcore.
Letztes Jahr hatte ich die Gelegenheit sie auf der Breakpoint live zu sehen und muss sagen: Der Hammer!
Und deshalb habe ich für euch noch eine kleines Schmankerl:
Einen qualitativ hochwertigen Video-Mitschnitt des ganzen Konzert von PPOT von der letztjährigen Breakpoint! Als Torrent oder als normalen Download. (1,2 GB, 1h 48min) Have fun! ;-)

Samstag, 19. April 2008

Prof. Chaos Weißheit des Tages:
Muss man wirklich einen Vertrag abschließen, um die Umwelt zu schützen?

Achja : Prof. Chaos hoch geschätzte Weisheiten gibt es täglich hier, meine Top10 könnt ihr hier lesen..

Freitag, 18. April 2008

24 Zoll in Sicht!


Dieser Monitor ist des Netzpiraten neuer Ausguck ins Meer der Informationen. Gab es für unschlagbar günstige 297€ im Saturn Räumungsverkauf. Da musste ich einfach zuschlagen. Unanständig groß, nicht wahr?! Aber geil. ;-)

Mittwoch, 16. April 2008

Menschenrechte?!

tagesschau.de: Anfang April wurde der chinesische Menschenrechtler Hu Jia wegen seiner Kritik an den Olympischen Spielen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Begründung: Seine Artikel würden die chinesische Staatsgewalt untergraben. Was denken Sie: Welches Licht wirft ein solcher Vorfall auf die Verhältnisse in China?

Ma (Chinas Botschafter): China ist ein Rechtstaat. Egal, wer das chinesische Gesetz verletzt, der wird gesetzmäßig bestraft. Das ist eine innere Angelegenheit der chinesischen Souveranität und hat mit Menschenrechten nichts zu tun. Wir wünschen, dass andere Länder chinesische Gesetze und die Souveranität respektieren.

Da muss man dem Botschafter wohl recht geben. China hat mit Menschenrechten überhaupt nichts zu tun...
(das ganze Interview gibts hier)

Dienstag, 15. April 2008

Interaktives Gedicht

For All Seasons ist ein Gedicht über den Wechsel der Jahreszeiten, Kindheitserrinnerungen und übers Träumen.
Gleichzeitig ist es aber auch ein interaktives Kunstwerk - man kann mit der Maus (und ESC) die einzelnen Szenen wählen und daran teilhaben. Wie genau verrate ich an dieser Stelle noch nicht, das kann jeder selbst herausfinden.

Download (~300kb) :
Windows, Mac
weitere Infos auf der Webseite von Andreas Müller
Viel Spaß!

Mittwoch, 9. April 2008

Studiengebühren abgeschafft?!

SIEG! So wie es aussieht sollen die Studiengebühren in Hessen zum nächsten Wintersemester wieder abgeschafft werden! (mehr News zu den Studiengebühren hier)
Wenn's gut läuft werden sie dann im Saarland auch abgeschafft sein, sobald ich mit dem Studium fertig bin.. ;-)

Dienstag, 8. April 2008

Made of Bricks


Dieser kleine Stop-Motion-Film ist mein neuestes Projekt, und einer der Gründe warum es hier in den letzten Wochen so ruhig war.

Er besteht aus ca. 2800 Einzelbildern, die bei durchschnittlich 15 Bilder pro Sekunde abgespielt werden. Die Fotos sind an 4-5 Wochenenden im Studio auf dem Boden unseres Wohnzimmers entstanden. Schnitt und Bearbeitung haben wieder ein bis zwei Wochenenden gedauert.

Folgende Hard- und Software wurden benutzt:
meine Casio Exilim S600 Kamera, 100 Bauklötze, ein Stativ, Photoshop, Monkey Jam, und eine Linux Videobearbeitungs-Software. (Weiß den Namen nicht mehr, zu faul zum umbooten)
Die Musik ist von zephyros, einem Musiker aus Finnland, und wurde auf einem Atari komponiert.

Der Film hat übrigends den 4. Platz auf der diesjährigen Breakpoint belegt, worauf ich ziemlich stolz bin ;-)
Und hier kann man den Film in vernünftiger Qualität (und ohne Ruckler) herunterladen:
Download (64MB)

Mehr zur Breakpoint und der Demoszene erfährt ihr in diesen Videos:
Arte "Tracks" über die Demoszene
SWR Bericht über die diesjährige Breakpoint

Achja: keine Bärchen kamen zu Schaden wärend des Drehs dieses Films. ;-)

Sonntag, 30. März 2008

"Schlammcatchen zwischen Pest und Verwesung! Der Tod entscheidet!"

Donnerstag, 13. März 2008

John Rain lebt in Tokio - fühlt sich dort aber nicht so richtig zu Hause. Seine Mutter ist Amerikanerin, sein Vater Japaner. Er war immer der Außenseiter, in beiden Welten.
Nach der Schule in Japan zog er in die USA, kämpfte als Freiwilliger in Vietnam, und arbeitete danach für die CIA, bis er schließlich nach Tokio zurückkehrte.

John Rain ist ein Auftragskiller - spezialisiert auf natürliche Tode.
Er führt seine Aufträge mit kaltblütiger Präzision aus, und ist zur Freude seiner Kunden stets erfolgreich. Um nicht aufzufallen hat er sich eine zweite Identität zugelegt, führt eine Scheinfirma, wohnt nie länger als ein paar Monate in einer Wohnung, hält zu (fast) keinem Menschen festen Kontakt. Er lebt das Leben eines Geistes.

John Rain hat einen schlechten Tag.
Er soll einem alten Partei-Funktionären den Saft abdrehen, was er auch wortwörtlich tut, indem
er dessen Herzschrittmacher am helligten Tag in der Tokioter U-Bahn per Funk ausgeschaltet. (So wie es ihm einige Washingtoner Hacker nun nachgemacht haben)
Plötzlich wird er nicht nur von der Tokioter Polizei sondern auch der CIA gejagt, die beide denken, er habe eine CD mit brisanten Daten, die vorher im Besitz des Toten war.
Und dann verliebt er sich auch noch dessen hübsche Tochter, eine talentierte Jazz-Musikerin.

Wie der sympatische Protagonist aus dem ganzen Schlamassel wieder herauskommt, erzählt Barry Eisler in seinem Debut-Roman "Tokio Killer".
Das tolle an dem Buch ist, dass es perfekt recherchiert und super realistisch ist. Das liegt daran, dass Barry Eisler selber schon 3 Jahre lang für die CIA gearbeitet hat und auch schon in Tokio gelebt hat. Er beschreibt die Stadt so, dass man die Schauplätze des Buches mühelos wieder erkennen könnte. (Wenn man sich dafür auch ziemlich oft in Whisky-Bars aufhalten müsste)
Ein sympathischer Hauptdarsteller (der auch eine dunkle Seite hat), die nächtliche Kulisse Tokios, eine verführerische Frau, die CIA - was will man mehr.

Mathias hat mir das Buch empfohlen, und als ich dann erst einmal angefangen habe es zu lesen habe ich es kaum mehr aus der Hand legen können, so verdammt spannend ist das Teil. Zum Glück gibt es mittlerweile weitere Bücher von Barry Eisler mit John Rain in der Hauptrolle.

Mittwoch, 12. März 2008

3 Tage wach - Lützenkirchen



Absolut geiles Musikvideo. Hätte bestimmt auch gut auf der Breakpoint abgeschnitten, für die ich momentan einen Stop-Motion Film machen und die zufällig auch ein 3-Tage Non-Stop Erlebnis ist. ;-)

Luxusprobleme

Im alten Job stand ich oft unter Stress und Zeitdruck, die Kunden saßen einem im Nacken.
Verursacher des Stress waren zum einen "Das Projekt", und zum anderen die Tatsache das ein Full-time-Job (der es erst durch Ausufern des Projekts geworden ist) nun mal nicht so leicht an ein bis zwei Tagen neben einem Full-Time-Studium zu erledigen ist.

Nun habe ich seit zwei Monaten meinen lockeren Uni-Job und langweile mich des öfteren.
Entweder fehlt die Arbeit, oder man wartet ewig auf Material/Webspace etc, da sich die Uni-Mühlen aufgrund zähflüssiger Bürokratie nur unendlich langsam drehen können.

Ich hätte nie gedacht dass der Unterschied zwischen freier Wirtschaft und dem Universitätsbetrieb so groß ist.

Wenn man zum Beispiel einen Blog auf einem Server des Rechenzentrums veröffentlichen will, muss man als erstes einen Antrag für den Webspace stellen. Dann folgt der Antrag für PHP-Access, und zuletzt der Antrag für die My-SQL Datenbank. Bis diese ihren Gang durch die Institutionen gemacht haben, und alles genehmigt ist und wieder auf dem Schreibtisch liegt, hätte man in einer kommerziellen Firma schon schon Monate online-Erfahrung, einen festen Leserstamm und Millionen aus Werbeeinnahmen erziehlt. (Beispiel leicht dramatisiert :-)

Nunja, ich sollte mich eigentlich über meine neu gewonnene Zeit und Freiheit freuen, und das Leben genießen.
Memo an mich: Relax! ;-)

Donnerstag, 6. März 2008

Der Fahrradfahrer

Man kann ihn vom Küchenfenster aus gut sehen. Jeden Samstag und Sonntag.
Egal bei welchem Wetter. Er dreht seine Runden auf dem Vorhof einer Technologie Firma im IT-Park. Einfach so.. Runde für Runde, Stunde für Stunde.
Ob es regnet oder schneit.

Es ist beängstigend.

Trainiert er für Olympia? Für das Guinnesbuch?
"Die meisten Runden auf einem kleinen Parkplatz, ohne vor Langeweile vom Fahrrad zu fallen."

Ob er eine Familie hat, oder eine dominante Ehefrau vielleicht?!
"Schatz ich gehe Fahrradfahren."
- "Aber nur auf dem Vorplatz, wo ich dich sehen kann!"

Ich sollte mal hingehen und ihn fragen. Nächsten Samstag. Wenn es nicht zu kalt ist. ;-)