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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Information ist unsere Ware.
Und doch ist der (vermeintlich) Dumme oft reicher als der Weise.

Donnerstag, 18. September 2008

Neuanfang

Menschen träumen von der Perfektion. Der perfekte Moment, der perfekte Tag, der perfekte Mensch.

Doch wie soll man die Perfektion erreichen?
Wo ist sie versteckt, wo hält sie sich verborgen? Was ist perfekt?

Wir streben nach Perfektion - schon immer. Jede Faser unseres Bewusstseins ist bereit sich nach etwas auszurichten, etwas das uns den Weg weißt, einem geheimen Plan folgend, um dann ein vollkommenes perfektes Ganzes zu ergeben.
Doch warum eigentlich?
Warum sind wir nicht zufrieden wie wir sind?

Tiere streben schließlich auch nicht nach Perfektion. Strebt ein Baum nach Perfektion?
Oder haben nur die anderen Wesen unseres Planeten die Perfektion schon lange erreicht?
Sind wir unperfekt?

Während dieser Gedanken fließt die Zeit unaufhörlich und die Welt treibt mit ihr, einem unergründlichen Fluß folgend.
Jahre kommen und gehen. Und mit ihnen ändern sich die Werte der Menschen, das Ideal.

Dienstag, 15. April 2008

Interaktives Gedicht

For All Seasons ist ein Gedicht über den Wechsel der Jahreszeiten, Kindheitserrinnerungen und übers Träumen.
Gleichzeitig ist es aber auch ein interaktives Kunstwerk - man kann mit der Maus (und ESC) die einzelnen Szenen wählen und daran teilhaben. Wie genau verrate ich an dieser Stelle noch nicht, das kann jeder selbst herausfinden.

Download (~300kb) :
Windows, Mac
weitere Infos auf der Webseite von Andreas Müller
Viel Spaß!

Sonntag, 13. Januar 2008

Death Note


"Death smiles at us all. All a man can do is smile back." (Gladiator)

"I am death, not taxes. I turn up only once." Terry Pratchett, Feet of Clay


"That's all, folks!"

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Inshallah

Ich treibe durch die Stadt,
wie ein Schiff auf einem Weltmeer.
Ich bin frei wie ein Pirat,
aber hab kein Geld mehr.
Wieder ist kein Land in Sicht,
doch ich hab Vertrauen.
Hab keine Angst mehr vor der Zukunft,
denn ich folge meinem Traum.

Ich träum von einer Insel,
hinterm Horizont.
Und ich treibe übers Meer.
Und eines Tages werde ich
gespült an ihren Strand,
und alles wird anders als bisher.

Inshallah,
Inshallah,
Inshallah,
eines Tages wird es wahr.

Ich schwimme durch die Stadt,
durch das Lichtermeer.
Lese Geschichten aus Gesichtern,
spüre das jeder gern woanders wär.
Es geht uns nur ums Kleingeld,
es ist zwar nur Papier,
doch wir leben in einer Scheinwelt,
ich will weit weg von hier, weit weg!

Ich träum von meiner Insel,
mit Piratenschatz.
Viel wertvoller als Gold und Silber.
Und eines Tages finde ich sein Versteck,
und dann bleibe ich dort für immer...

Inshallah,
Inshallah,
Inshallah,
eines Tages wird es wahr.

Mellow Marks "Inshallah", vom großartigen Album "Metropolis".
Eine tolle Großstadt-Piratengeschichte. :-)

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Der Nachtspaziergang

Eine kalte und stürmische Nacht bricht herein.
Du siehst einsame Schwingen der Gerechtigkeit über die Dunkelheit
wachen, während bitterer Regen unaufhörlich auf die Fassaden der Welt herunter prasselt.
Menschen suchen Zuflucht in den Lichtkegeln künstlicher Geborgenheit.
Ein Blitz.
Du siehst die unruhige Seele auf verborgenen Pfaden längst vergangener Generationen
wandern.
Maskierte Menschen kreuzen deinen Weg.
Um die Ecke hallt der Donner in dem verlassenenen Lagerhaus. Es entsteht ein ohrenbetäubender Lärm.
In den Augen hinter den Masken mischen sich Angst mit Neugierde und Entsetzen, eine verzerrte Grimasse entsteht.
Sie flüchten, aber vor was?

Sekunden später sind sie fort, du bist wieder allein.
Die Tentakel schmerzen. Wahrscheinlich von dem Kampf.
Blut tropft auf Beton, vermischt sich mit Regentropfen und endet im Strudel des Vergessens.
Du fühlst dich einsam.

Dienstag, 18. September 2007

Nur ein Sandkorn..


Blogs gibt es wie Sand am Meer.
Und so ist auch dieser Blog nur ein kleines Sandkorn eines kleinen beschaulichen Strands entlang der Küste eines winzigen Inselchens - im riesigen Meer des Internets treibend.

Umspült von abwechselnd Aufmerksamkeitssüchtigen, Sinnsuchenden, Pornographischen, Meinungs-bildenden und -abbildenden Seinesgleichen, wäre es gerne ein Fels in der Brandung.
Es versucht aufzufallen unter all den anderen, zu glänzen, wie der Kronkorken der - für eine Münze gehalten - aufgehoben wird, um gleich wieder achtlos in den Sand geworfen zu werden.

Anarchie herrscht in seinem Lebensraum, das Chaos, die Entropie ist überall.
Mal subtil in der Struktur des Netz verankert, mal wie Popups, an die Oberfläche drängend.

Es sieht die seltsamen Bewohner und Geschöpfe der Meere.
Gesetzlose Piraten die die Weltmeere des Internets als ihre Heimat entdeckt haben, gejagt von der königlichen Marine, die wenn keiner hinsieht selbst die bösen Schleppnetze auswerfen und kleine Fische über die Pritsche laufen lassen.

Und die Gleichgeschalteteten Hirne der globalisierten Welt bauen Sandburgen : Wikipedia, YouTube, MySpace, Flickr..

Eine Welle und alles treibt vorbei.. Willkommen. Auf meinem Sandkorn.