Sonntag, 30. März 2008

"Schlammcatchen zwischen Pest und Verwesung! Der Tod entscheidet!"

Donnerstag, 13. März 2008

John Rain lebt in Tokio - fühlt sich dort aber nicht so richtig zu Hause. Seine Mutter ist Amerikanerin, sein Vater Japaner. Er war immer der Außenseiter, in beiden Welten.
Nach der Schule in Japan zog er in die USA, kämpfte als Freiwilliger in Vietnam, und arbeitete danach für die CIA, bis er schließlich nach Tokio zurückkehrte.

John Rain ist ein Auftragskiller - spezialisiert auf natürliche Tode.
Er führt seine Aufträge mit kaltblütiger Präzision aus, und ist zur Freude seiner Kunden stets erfolgreich. Um nicht aufzufallen hat er sich eine zweite Identität zugelegt, führt eine Scheinfirma, wohnt nie länger als ein paar Monate in einer Wohnung, hält zu (fast) keinem Menschen festen Kontakt. Er lebt das Leben eines Geistes.

John Rain hat einen schlechten Tag.
Er soll einem alten Partei-Funktionären den Saft abdrehen, was er auch wortwörtlich tut, indem
er dessen Herzschrittmacher am helligten Tag in der Tokioter U-Bahn per Funk ausgeschaltet. (So wie es ihm einige Washingtoner Hacker nun nachgemacht haben)
Plötzlich wird er nicht nur von der Tokioter Polizei sondern auch der CIA gejagt, die beide denken, er habe eine CD mit brisanten Daten, die vorher im Besitz des Toten war.
Und dann verliebt er sich auch noch dessen hübsche Tochter, eine talentierte Jazz-Musikerin.

Wie der sympatische Protagonist aus dem ganzen Schlamassel wieder herauskommt, erzählt Barry Eisler in seinem Debut-Roman "Tokio Killer".
Das tolle an dem Buch ist, dass es perfekt recherchiert und super realistisch ist. Das liegt daran, dass Barry Eisler selber schon 3 Jahre lang für die CIA gearbeitet hat und auch schon in Tokio gelebt hat. Er beschreibt die Stadt so, dass man die Schauplätze des Buches mühelos wieder erkennen könnte. (Wenn man sich dafür auch ziemlich oft in Whisky-Bars aufhalten müsste)
Ein sympathischer Hauptdarsteller (der auch eine dunkle Seite hat), die nächtliche Kulisse Tokios, eine verführerische Frau, die CIA - was will man mehr.

Mathias hat mir das Buch empfohlen, und als ich dann erst einmal angefangen habe es zu lesen habe ich es kaum mehr aus der Hand legen können, so verdammt spannend ist das Teil. Zum Glück gibt es mittlerweile weitere Bücher von Barry Eisler mit John Rain in der Hauptrolle.

Mittwoch, 12. März 2008

3 Tage wach - Lützenkirchen



Absolut geiles Musikvideo. Hätte bestimmt auch gut auf der Breakpoint abgeschnitten, für die ich momentan einen Stop-Motion Film machen und die zufällig auch ein 3-Tage Non-Stop Erlebnis ist. ;-)

Luxusprobleme

Im alten Job stand ich oft unter Stress und Zeitdruck, die Kunden saßen einem im Nacken.
Verursacher des Stress waren zum einen "Das Projekt", und zum anderen die Tatsache das ein Full-time-Job (der es erst durch Ausufern des Projekts geworden ist) nun mal nicht so leicht an ein bis zwei Tagen neben einem Full-Time-Studium zu erledigen ist.

Nun habe ich seit zwei Monaten meinen lockeren Uni-Job und langweile mich des öfteren.
Entweder fehlt die Arbeit, oder man wartet ewig auf Material/Webspace etc, da sich die Uni-Mühlen aufgrund zähflüssiger Bürokratie nur unendlich langsam drehen können.

Ich hätte nie gedacht dass der Unterschied zwischen freier Wirtschaft und dem Universitätsbetrieb so groß ist.

Wenn man zum Beispiel einen Blog auf einem Server des Rechenzentrums veröffentlichen will, muss man als erstes einen Antrag für den Webspace stellen. Dann folgt der Antrag für PHP-Access, und zuletzt der Antrag für die My-SQL Datenbank. Bis diese ihren Gang durch die Institutionen gemacht haben, und alles genehmigt ist und wieder auf dem Schreibtisch liegt, hätte man in einer kommerziellen Firma schon schon Monate online-Erfahrung, einen festen Leserstamm und Millionen aus Werbeeinnahmen erziehlt. (Beispiel leicht dramatisiert :-)

Nunja, ich sollte mich eigentlich über meine neu gewonnene Zeit und Freiheit freuen, und das Leben genießen.
Memo an mich: Relax! ;-)

Donnerstag, 6. März 2008

Der Fahrradfahrer

Man kann ihn vom Küchenfenster aus gut sehen. Jeden Samstag und Sonntag.
Egal bei welchem Wetter. Er dreht seine Runden auf dem Vorhof einer Technologie Firma im IT-Park. Einfach so.. Runde für Runde, Stunde für Stunde.
Ob es regnet oder schneit.

Es ist beängstigend.

Trainiert er für Olympia? Für das Guinnesbuch?
"Die meisten Runden auf einem kleinen Parkplatz, ohne vor Langeweile vom Fahrrad zu fallen."

Ob er eine Familie hat, oder eine dominante Ehefrau vielleicht?!
"Schatz ich gehe Fahrradfahren."
- "Aber nur auf dem Vorplatz, wo ich dich sehen kann!"

Ich sollte mal hingehen und ihn fragen. Nächsten Samstag. Wenn es nicht zu kalt ist. ;-)

Dienstag, 4. März 2008

What about the Artist?!

Bei nerdcore gibt es einen sehr interessanten Artikel über die Zukunft der Musikdistribution, mit darauf folgender hitziger Diskussion. :-)
Einige Auszüge:

Wir reden hier von Bands unterer bis mittlerer Preisklasse: überschaubarer Fankreis, grade dabei überregional bekannt zu werden, mit dem Potential ein mittlerer bis richtiger Burner zu werden. Wie mache ich sowas also bekannt, wenn die Majors mittlerweile, wie er schreibt, solchen Bands die Tür vor der Nase zuknallen und nur noch auf Tokio Hotel-Klone setzen? Die Selbstpromotion über MySpace und Blogs reicht hier derzeit bei weitem nicht aus, wenn man mehr vorhat. Das ist klar, zumindest im Moment. Das klappt im Ausnahmefall, aber nicht für die Nischenband und das ist ein Problem, in der Tat.

Dazu muss man sich klar machen, dass die ganzen Strukturen grade erst herauswachsen. Musikblogs, die Nischenmusik vorstellen und promoten erreichen mittlerweile zusammengenommen eine relativ große Leserschaft, die Generation, die beim Durchstarten der Netzes 1996 eingeschult wurde, wird dieses Jahr grade mal volljährig. Der Medienwandel hin zum Netz ist zwar im vollen Gange, doch wir erleben davon grade mal den Anfang, das muss man sich immer wieder bewusst machen.

Eines ist jedoch mehr als sicher: das Geschäftsmodell des physischen Tonträgervertriebs hat sich in Zukunft als Massenmarkt erledigt und der Vertrieb digitaler Files erfordert ein komplett anderes, weitaus ausdifferenziertes Promotionsmodell, bei dem der Vertrieb der Songs nur einen Bruchteil des Komplettpakets darstellen kann.
Was leider gar nicht zur Sprache kam sind die Netlabels, die die Vertriebs und Marketing-Zukunft jetzt schon Vormachen, allerdings mit größtenteils kostenloser Musik.

Sonntag, 2. März 2008

:-)

Meine treue Leserinnen und Leser:
Ich bin glücklich!
Die letzte Klausur wurde am Freitag geschrieben, ist alles in allem besser gelaufen als ich gedacht habe!
Und jetzt habe ich Urlaub. 6 Wochen! bis Mitte April! :-)
Geplant ist :
- meinen zweiten Stop-Motion-Film vollenden, damit
- auf die Breakpoint - das Computer-Kunst Woodstock - fahren. Hier berichten.
- meinen Mini-Server fertig einrichten, evtl. den Blog dorthin umziehen. Hier berichten.
- die lieben Leute von Casino Zero, nach dem BuViSoCo-Debakel interviewen.
- mir den Stundenplan fürs nächste Semester zusammenstellen.
- the Hives kommen nach Saarbrücken, einen Tag vor meinem Geburtstag. Ein ausführlicher Bericht wird folgen. ;-)

Bis morgen!

Mittwoch, 20. Februar 2008

Schweinereien

Als langjäriger Simpsons Fan darf ich euch das Spiderpig zum selber Basteln natürlich nicht vorenthalten:


Auf die Kleber fertig los! Und die ganz harten können das Ding auch ausprickeln.
Spidercochon by Jerome, via

Dienstag, 19. Februar 2008

Demovibes


Heute gibt es mal wieder gute kostenlose Musik bei mir im Blog.
Sogar Albumweise.
Auf www.demovibes.org kann man sich die beste elektronische Musik der Demoszene herunterladen.
Von Drum'n'Base, House über Triphop, Dance, Italo, Psytrance etc. dürfe für alle Geschmäcker was dabei sein.
Die Compilations liegen jeweils als einzelne mp3-Datei vor, zusammen mit einer .cue Datei, die der Aufteilung in einzelne Lieder dient.
Wenn man eine solche Aufteilung denn überhaupt benötigt, denn die Tracks wurden perfekt zusammengestellt/gemixt von William Lamy, einem französischen DJ, in der Demoszene besser als Willbe bekannt.
Der Netzpirat wünscht viel Spaß!

P.S. : Cuesheet-Dateien können übrigends mit Foobar geöffnet werden, dem besten Musik-Player ever, zumindest unter Windows. Tabbed-Playlists, Baby! ;-)

Sonntag, 17. Februar 2008

I'm not dead! (yet)

Nein, ich bin anders lautender Gerüchte noch nicht tot, aber befinde mich in der heißen Lernphase dieses Semesters.
Das heißt nicht, dass ich mich daheim in mein stilles Kämmerlein verkrieche und nichts anderes mehr mache als zu lernen, aber das manche Sachen leider nicht die Zeit bekommen, die ihnen normalerweise zusteht.
In knapp anderthalb Wochen, am 1.März ist es dann endlich wieder so weit. Die Klausuren sind geschrieben, und Sonne und Semesterferien laden ein, mal wieder einen Gang herunterzuschalten.
Trotz allem werde ich versuchen euch mit dem ein oder anderen Beitrag nicht auf dem Trockenen sitzen zu lassen! ;-)

Freitag, 8. Februar 2008

Gebt die Musik frei!


Dieter Bohlen wird mir immer sympatischer.
Seine Argumentation hinkt zwar ein wenig, aber trotzdem.
Der alte Rebell! :-)

Mittwoch, 6. Februar 2008

Montag, 4. Februar 2008

Das Beste kommt zum Schluss


Edward Cole ist eine Heuschrecke. Er leitet einen riesigen Konzern der in den USvonA Krankenhäuser privatisiert, rationalisiert und damit Millionen macht. Er ist ein knallharter, egoistischer, ernergiegeladener Manager, doch eines Tages spuckt er Blut und muss zum ersten mal in seinem Leben ins Krankenhaus. Er hat Krebs, und beginnt eine langwierige Therapie. Sein Zimmergenosse Carter teilt sein Schicksal, mehr aber auch nicht. Carter ist ein schwarzer Automechaniker der eigentlich Philosophie-Professor werden wollte. Die ungleichen Männer gewöhnen sich aneinander, langsam beginnt eine Freundschaft. Es trifft sie hart, als sie erfahren dass sie nur noch 6 Monate, höchstens noch 1 Jahr zu Leben haben. Also beschließen sie ihr Leben noch einmal so richtig zu genießen, und legen eine Liste der Dinge an, die sie in ihrem Leben noch erleben wollen. Die alten Männer springen Fallschirm, liefern sich wilde Autorennen, reisen um die Welt. Doch ihre Familien führen sie am Schluss wieder in die Heimat.

Das Beste kommt zum Schluss ist ein lustiger, manchmal ernster aber auf jeden Fall nachdenklicher Film, der nicht auf die Tränendrüse drückt. Jack Nicholson als Cole darf wieder in seiner Paraderolle als zynischer, selbstgerechter, egoistischer Macher, mit einem gut versteckten weichen Kern unter der harten Schale punkten. Morgan Freeman spielt den nachdenklichen Carter, der hobbymäßig ein wandelndes Lexikon mimt. Cole und Carter schenken sich nichts, wenn sie sich Wortgefechte liefern, freuen sich wie Schuljungen und stehen sich nahe im Angesichts des Todes. Es macht einfach Spaß den beiden bei ihrer letzten großen Reise zuzuschauen.
Das Beste kommt zum Schluss ist ein schöner, positiver Film mit der Message : Es ist nie zu spät! Fang an das aus deinem Leben zu machen was du willst!
Zum Glück wird diese einem aber nicht Hollywood-typisch mit dem Vorschlaghammer nahegebracht, sondern ist einfach den ganzen Film über zu spüren. Bei mir hat's gewirkt, zumindest im Hinsicht auf die anstehenden Klausuren. ;-)

Dienstag, 29. Januar 2008

Fly me to the moon..


Barbarella meets 2001.
Jane Fonda meets Stanley Kubrik.
Bart Howard meets Julie London.
Sci-Fi meets Jazz.
Nostalgie Feeling pur.