Natürlich wären die Verbrechen bei Amokläufen nicht ohne scharfe Waffen möglich gewesen. Und man hat ja aus dem Besitz solcher Waffen Konsequenzen gezogen in der Bundesrepublik bezüglich des Waffengesetzes und der Kontrolle von Waffenscheinen - auch bei Sportwaffen, Schützenvereinen et cetera. Bei Steinhäuser war feststellbar, dass die von ihm verwendeten Killerspiele ihn zu einer unglaublichen Zielgenauigkeit geführt haben und er bei seinem Amoklauf durch das Gutenberg-Gymnasium nur aufgrund dieser monatelangen Übungen in der Lage war, eine solche Anzahl von Menschen zu erschießen, obwohl er keineswegs ein sportlicher Typ war.
Geballte Inkopetenz dieses mal von Karl Heinz Gasser (CDU) - einem unserer Innenminister (im Land Thüringen). (hier das ganze Interview bei tagesschau.de)
Genau. Killerspiele üben uns das Zielen mit einer Waffe und machen sportlich!
Dass Steinhäuser (der Amokläufer von Erfurt 2002) im Schützenverein war und dort das Zielen gelernt hat und durch diesen auch an scharfe Waffen gekommen ist (siehe hier) lassen wir mal außen vor.
Und das psychische Probleme und evtl. mangelndes Interesse seitens der Eltern daran was ihre Kinder so beschäftigt/sorgt wohl eher die Hauptgründe für Amokläufe sind, und man mit einer sinnvollen Politik dort ansetzten müsste sowiso.
Denn das wär ja Arbeit. Irgendwas verbieten (und zwar nicht die Mitgliedschaft von Jugendlichen in Schützenvereinen - da wo man wirklich schießen lernt) wirds schon richten.