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Donnerstag, 15. Oktober 2009
Freitag, 8. Mai 2009
Montag, 4. Mai 2009
Habt ihr eine Idee, wie man einen Zug zum Entgleisen bringen kann?
Kein Scherz. (Quelle)
Eine SMS mit "verdächtigem Inhalt" hat einem jungen Franzosen 24 Stunden in Polizeigewahrsam eingebracht. Der Text der Kurzmitteilung lautet nach Angabe der französischen Tageszeitung Le Monde: "Hast du eine Idee, wie man einen Zug zum Entgleisen bringen kann?" Weil er diese Nachricht nicht sofort bei den Behörden meldete, wurde der 29-Jährige aus Abbeville (Picardie) in Nordfrankreich, der als nicht vorbestraft bezeichnet wird, von der Polizei festgenommen.
Es drängen sich verschiedene Fragen auf:
1. Warum zum Teufel hat die Polizei den Empfänger in Gewahrsam genommen, und nicht den Sender der Nachricht?!
2. Wer zum Teufel gibt denen das Recht alle SMS mitzulesen?! Schon mal was von Fernmeldegeheimnis gehört?! Geht das bei uns auch?!
3. Hat jemand Handy-Nummern von deutschen Politikern? Ich habe das dringende Bedürfnis verdächtige SMS zu verschicken.. ;-)
Update: Die Heise Redaktion hat schlecht übersetzt: Nicht der Provider hat Mitgelesen sondern der Reparatur-Shop.
Montag, 27. April 2009
Warum es um Zensur geht

Warum es unseren
Achja: Hier gibt es "Zensursula" T-Shirts für lau.
Freitag, 20. März 2009
Zensur? Fuck it!
Die Zensur des Internets wird kommen, und sie wird sich nicht mehr nur auf Kinderpornos beschränken. Das totschlagargument Kinderporno war scheinbar wiedermal nur ein Vorwand der Politik, um Akzeptanz der (später viel weiter reichenden) Zensur bei den Bürgern zu erreichen.
Mich widert es an wie immer wieder Terrorismus und Kinderpornos vorgeschoben werden um die Freiheitsrechte jeden Bürgers einzuschränken.
Denn die Polizei/Kripo/BND kämpft/kämpfte doch auch ohne Vorratsdatenspeicherung und Internetzensur seit Jahren erfolgreich gegen Terrorismus und KiPo, oder?
Ich schließe diesen Beitrag mit dem kontroversen Musikvideo zu "Closer" einem meiner Favoriten von den Nine Inch Nails, gedreht von Mark Romanek im Jahre 1994.
Solange mir das noch erlaubt ist.
Mich widert es an wie immer wieder Terrorismus und Kinderpornos vorgeschoben werden um die Freiheitsrechte jeden Bürgers einzuschränken.
Denn die Polizei/Kripo/BND kämpft/kämpfte doch auch ohne Vorratsdatenspeicherung und Internetzensur seit Jahren erfolgreich gegen Terrorismus und KiPo, oder?
Ich schließe diesen Beitrag mit dem kontroversen Musikvideo zu "Closer" einem meiner Favoriten von den Nine Inch Nails, gedreht von Mark Romanek im Jahre 1994.
Solange mir das noch erlaubt ist.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Indiziert mich!
32 volle Jahre lang hat es niemanden gestört, doch nun haben die Briten wegen angeblicher Kinderpornographie den zu dem Album gehörigen Wikipedia-Artikel gesperrt, und flugs ist auch bei der allseits geliebten deutschen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein Indizierungsantrag gestellt worden.
Mal abgesehen davon, dass ich das Cover nicht sehr gelungen finde, drängen sich mir doch einige Fragen an unsere lieben Politiker auf:
1. Warum hat dieses Albumcover 32 Jahre lang keinen gejuckt?
2. Wenn doch, warum dann erst jetzt der Indizierungsantrag?
(Die einzige Antwort die ich auf diese Frage gelten lasse ist die, dass sich seit 32 Jahren niemand mehr die Scorpions angehört hat. Amüsanter Gedanke, aber ziemlich unwahrscheinlich.)
3. Ist die Welt prüder geworden? Oder einfach nur heuchlerischer?
4. Wenn der Indizierungsantrag durchgeht, werden dann alle Besitzer der Platte, von denen einige sicherlich schon das Rentenalter erreicht haben, zu gesetzes- und gewissenlosen Pädophilen degradiert?
5. Wird der Netzpir.at aufgrund der expliziten Berichterstattung mit Bild dann auch indiziert und automatisch zensiert? Das wäre bestimmt gut für die Besucherzahlen, denn das Verbotene war schon immer am verlockendsten, oder?! Die Menschen werden dann womöglich - mit allen technologisch verfügbaren legalen und illegalen Mitteln - versuchen trotzdem auf meine Seite zu kommen und.... oh, ich schweife ab.
Um zurück zum Thema zu kommen :
Zensur und Webseiten zu sperren scheint heute das Mittel der Wahl, um unpassende Momente der Geschichte aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschheit (heute dargestellt durch das Internet) zu löschen.
Mich wundert bei der ganzen Sache nur, dass (wie immer in letzter Zeit) die Briten den Anfang machen.
Denn gerade die müssten es doch besser wissen. George Orwell anyone?
Who controls the past now, controls the future.
Who controls the present now, controls the past.
Freitag, 21. November 2008
Schäuble treibt es endgültig zu weit!

Es wird Zeit diesen demokratiefeindlichen faschistoiden Überwachungsfanatiker, der sogar der Stasi 2.0 zu extrem wäre, ein und für alle Mal ENDLICH ABZUSETZEN.
Oder in Worten von Frau Künast : "Dieser Minister hat entweder die Demokratie nicht verstanden, oder er will sie abschaffen".
Dem ist echt nichts mehr hinzuzufügen.
(via tagesschau.de - der Dateiname des Artikels ist passenderweise innenminister110.html)
Sonntag, 12. Oktober 2008
100.000 Menschen auf der Straße, für Freiheit statt Angst!
Freitag, 3. Oktober 2008
Sie gehen direkt ins Gefängnis, ziehen nicht über Los, ziehen keine 2000€ ein!
Neulich bekam ich folgende Mail :
"Your internet access is going to get suspended!
The Internet Service Provider Consorcium was made to protect the rights of software authors, artists.
We conduct regular wiretapping on our networks, to monitor criminal acts.
We are aware of your illegal activities on the internet wich were originating from
You can check the report of your activities in the past 6 month that we have attached. We strongly advise you to stop your activities regarding the illegal downloading of copyrighted material of your internet access will be suspended.
Sincerely
ICS Monitoring Team"
Attachment (durch ein harmloses Programm ersetzt) : Antimoney
Nee, is klar. ;-)
Donnerstag, 24. Januar 2008
schäuble-sicheres Tauschen
Seit gut 3 Wochen wird nun Vorratsgespeichert.
Die Polizei darf die Daten nutzen, um schwere Verbrechen zu verhindern und aufzuklären.
Das ist gut.
Das Dumme ist nur, dass sich die Musik- und Filmindustrie zudem den Zugriff auf die geammelten Daten zur Verfolgung „mittels Telekommunikation begangener Straftaten“ als zulässig (§ 100g StPO) erklären ließ.
Dieser Passus hat nur eine Funktion : Jagd auf jeden machen, der sich mal das ein oder andere in einer Tauschbörse heruntergeladen hat - egal ob Minderjährig oder nicht, egal ob 5 Lieder oder 10000. Zusammen mit den harten Uhrheberrechtsgesetzen ist das - überspitzt dargestellt - als ob man auf den Diebstahl eines Schokoriegels bis zu 5 Jahre Gefängnis setzen würde.
Mit dem Unterschied das nicht wirklich etwas gestohlen wird. :-)
Wie auch immer. Ich nehme an jeder von euch hat schon mal eine CD/DVD gebrannt, oder ein Lied (illegal) heruntergeladen. Der Unschuldige schreibe den ersten bösen Kommentar!
Was kann der technik-affine Leser nun tun, um nicht auf den ein oder anderen (natürlich völlig legalen) Musik und Filme-Tausch verzichten zu müssen, wenn er dabei anonym bleiben möchte, um nicht versehentlich mit den bösen Raubmordkopierkillern verwechselt zu werden?
Nun, der gute Netzpirat macht sich natürlich Gedanken um seine treue Leser und hat da mal eine Übersicht der Alternativen zu "normalem" nicht anonymen Filesharing gemacht:
Edonkey, µTorrent, Azureus und co. über TOR laufen lassen:
Mit TOR kann man seinen Internetverkehr anonymisieren lassen, indem man es alle Datenpakete verschlüsselt über viele verschiedene Stationen schicken lässt, so dass die Gegenstelle nicht wissen kann, woher die Daten kommen, und wohin die Antwort geschickt werden soll.
- Klappt zum Surfen sehr gut, dafür wurde es auch konzipiert.
Pro:
- kostenlos, open source
- anonymer gehts kaum.
- so viel Auswahl wie in gewöhnlichen Tauschbörsen
Contra:
- Leider reicht die Geschwindigkeit nicht zum Filesharing.
- Außerdem würde Filesharing das Tor-Netzwerk über kurz oder lang völlig überlasten.
Fazit :
-> keine Alternative.
Stealthnet
ist ein File-Sharing-Programm, das eigens fürs anonyme Tauschen gemacht wurde.
Pro:
- kostenlos, open source
- schneller als über TOR, bei gleicher Anonymität
Contra:
- nur sehr wenige Nutzer bis jetzt, deshalb wenig Auswahl an Inhalten
Fazit :
-> hat Potenzial
Filesharing per VPN über die Schweiz/Schweden
Es gibt verschiedene Anbieter für VPN-Accounts in der Schweiz oder Schweden. Von ihnen bekommt man dann bei der Einwahl ins Netz eine anonyme schweizerische/schwedische IP zugewiesen und sämtlicher Internetverkehr wird dann über die verschlüsselt über ein dort ansässiges Rechenzentrum geleitet.
Pro:
- ziemlich anonym, da nur der Anbieter den wahren Empfänger/Versender der Daten kennt.
- volle Geschwindigkeit deiner Verbindung möglich
Contra:
- kostet meist zwischen 5 und 10$ im Monat (zusätzlich zu den normalen Kosten deines Internetanbieters)
- nicht 100% anonym.
Fazit:
- professionelle Lösung um schnell anonym herunterzuladen
Oldschool-Filesharing
Man trifft sich einfach wie früher auf einer LAN-Party oder Daheim, bringt Festplatten und/oder DVDs mit und tauscht, brennt etc.
Pro:
- da kann keiner mitloggen
- große Daten lassen sich sehr schnell tauschen
- man kommt vor die Tür, trifft sich mit Freunden
Contra:
- man muss vor die Tür ;-)
- schwierig, wenn die Personen weit von einander weg wohnen.
Tauschen per verschlüsseltem FTP-Zugang
Im Prinzip das selbe wie "Oldschool-Filesharing" nur das man einen verschlüsselten FTP-Server aufmacht, und Tauchpartnern ein Benutzerkonto einrichtet.
Pro:
- man weiß von außen nicht, was getauscht wird
- am sichersten, solange man Benutzerkonten und Passwörter nicht überall ausposaunt
- volle Geschwindigkeit der Internetleitung nutzbar
Contra:
- Anzahl der Tauschpartner sehr begrenzt
Fazit:
-> meiner Meinung nach die beste Lösung, weil sie sehr sicher ist, und man im Idealfall die volle Geschwindigkeit seiner Verbindung ausnutzen kann.
So, mal wieder dem Schäuble ein Schnippchen geschlagen. Ich wünsche fröhliches Tauschen! :-)
Samstag, 15. Dezember 2007
Datenkrake StudiVZ
Die allseits beliebte Social-Networking-Platform StudiVZ, die schon des öfteren mit Sicherheitslecks und kleinen Skandalen auf sich aufmerksam gemacht hat, ändert zum nächsten Jahr ihre AGBs und Datenschutzrichtlinien.
Dies hat zur Folge, dass StudiVZ ab dann dazu berechtigt ist, eure Daten an Partnerunternehmen zu verkaufen, und euch auch auf euch zugeschnittene Werbung zuschicken darf. Und damit ihr auch nur Werbung seht, die euch auch "interessiert", werden zunächst eure Angaben zu Hobbys, Musikgeschmack usw. analysiert und so ein genaues Profil von euch erstellt.
Achtung : StudiVZ beteuert zwar seit neuestem, dass keine Daten an "Dritt-Unternehmen" verkaufen werden, dies umfasst nach meinen Informationen aber nicht die sogenannten "Partner-Unternehmen", für deren Werbezwecke fleißig Daten analysiert und benutzt werden dürfen.
Des weiteren plante StudiVZ eure Daten, auch nach eurer Abmeldung weiterhin zu speichern, eine Aktion innerhalb einer meines Wissens nach rechtlichen Grauzone. Hiervon haben sie mittlerweile aber wieder Abstand genommen.
Wie könnt ihr euch nun gegen den Ausverkauf eurer Privatsphäre schützen, und trotzdem nicht aufs Gruscheln™ verzichten?
- Sensible Daten, wie z.B. Adresse, Telefon und Handy-Nummer von eurem Profil entfernen.
(Wohin soll dann noch Werbung geschickt werden?)
- Euren Namen anonymisieren, z.B. nur noch den ersten Buchstaben eures Nachnamen anzeigen lassen. (Freunde finden euch dann immernoch.)
- Angaben über Hobbys, Musikgeschmack verallgemeinern oder weglassen.
- Und denkt daran, dass auch Firmenchefs im StudiVZ die absolut vollkommen harmlosen Daten ihrer Bewerber ckecken können!
Ich hoffe, dass dieser kleine Appell euch nicht zu sehr gelangweilt hat und stattdessen etwas informativ und nützlich war! :-)
*GRUSCHEL*
Freitag, 9. November 2007
..über Bier und Politik
Liebe Freunde der Freiheit, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
Zuerst die schlechte :
Bier wird teurer. Außerdem hat der Bundestag die totale Überwachung ab 2008 beschlossen. Ein schwarzer Tag für unsere Menschenrechte die vor einigen Generationen hart erkämpft wurden.
(Übrigends, der Trauerbildschirm wird nur einmal angezeigt, ich setze nämlich ein Cookie, mit dem ich überwachen kann, ob ihr ihn schon gesehen habt :-)
Die Gute : Es ist Wochenende! :-) Wir werden noch nicht überwacht, das Bier ist noch nicht teurer geworden. Genießt es! Außerdem bin ich mir relativ sicher das das Bundesverfassungsgericht das Gesetz wieder kippen wird, denn die lieben Richter, die auf unsere Grundrechte aufpassen, werden den von der Wirtschaft gekauften völlig rational und im Volkssinn handelnden Politikern wieder auf die Finger hauen. *Platsch* Ich freu mich drauf. :-)
Noch eine gute Neuigkeit : Dies wird mein letzter politischer Beitrag hier sein, für die nächste Zeit. ;-)
In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und Prost!
Bier wird teurer. Außerdem hat der Bundestag die totale Überwachung ab 2008 beschlossen. Ein schwarzer Tag für unsere Menschenrechte die vor einigen Generationen hart erkämpft wurden.
(Übrigends, der Trauerbildschirm wird nur einmal angezeigt, ich setze nämlich ein Cookie, mit dem ich überwachen kann, ob ihr ihn schon gesehen habt :-)
Die Gute : Es ist Wochenende! :-) Wir werden noch nicht überwacht, das Bier ist noch nicht teurer geworden. Genießt es! Außerdem bin ich mir relativ sicher das das Bundesverfassungsgericht das Gesetz wieder kippen wird, denn die lieben Richter, die auf unsere Grundrechte aufpassen, werden den Noch eine gute Neuigkeit : Dies wird mein letzter politischer Beitrag hier sein, für die nächste Zeit. ;-)
In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und Prost!
Dienstag, 6. November 2007
Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung
Heute findet um 18Uhr - also in knapp 2 Stunden - hier in Saarbrücken auf dem St.Johanner Markt eine Mahnwache inklusive Kundgebung gegen die Vorratsdatenspeicherung statt.
Vielleicht sehen wir uns ja dort!? ;-)
Organisiert wird das ganze von ProIndividum und AKVorrat. Übrigends finden parallel dazu in ganz Deutschland ähnliche Kundgebungen statt.
UPDATE:
In Saarbrücken haben sich bei gefühlten 0°C ca. 50 "Freunde der Freiheit", wie Mathias es so schön ausgedrückt hat zusammengefunden und später noch einen "Marsch" durch Saarbrücken gemacht. In den anderen Städten war scheinbar etwas mehr los, aber immerhin :-)
Mal sehen wie am Freitag im Bundestag abgestimmt wird.
Vielleicht sehen wir uns ja dort!? ;-)
Organisiert wird das ganze von ProIndividum und AKVorrat. Übrigends finden parallel dazu in ganz Deutschland ähnliche Kundgebungen statt.
UPDATE:
In Saarbrücken haben sich bei gefühlten 0°C ca. 50 "Freunde der Freiheit", wie Mathias es so schön ausgedrückt hat zusammengefunden und später noch einen "Marsch" durch Saarbrücken gemacht. In den anderen Städten war scheinbar etwas mehr los, aber immerhin :-)
Mal sehen wie am Freitag im Bundestag abgestimmt wird.
Montag, 5. November 2007
"Remember, remember the 5th of November"
Wir unterbrechen das normale Programm nun für etwas Propaganda Geschichte :
Denn heute ist Guy Fawkes Day.
Dieser versuchte am 5. November 1605 das englische Parlamentsgebäude in London in die Luft zu sprengen.
Der Grund hierfür war die Verfolgung der Minderheit der er Angehörte (Katholiken) die gnadenlos von der Regierung gejagt wurden.
Genauso wird auch V, der Hauptprotagonist in "V, wie Vendetta" - einem Film der Wachowsky-Brüder aus dem Jahr 2005 - von der Regierung gejagt, und kündigt an, deren Parlament zu sprengen.
V ist ein dunkler Rächer, der gegen den gnadenlosen und korrupten Überwachungsstaat kämpft, der ihm grauenvolles angetan hat.
Dieser Staat (England der Zukunft) kann sich nur durch ständige Aufrechterhaltung der allgemeinen Angst seiner Bürger die Macht erhalten.
V ist ein Antiheld, ein Terrorist, er hat sicherlich keine weiße Weste und auch nicht die ultimativen Moralvorstellungen eines Star Trek Kapitäns. Er hasst seinen Feind von ganzem Herzen.
V ist der Meinung das er als einzelnes Individuum nicht sehr viel Erreichen kann. Und so bringt er die Massen geschickt auf seine Seite, inklusive dem Zuschauer, der bis zum Schluss mitfiebert.
Es gewinnt am Ende der Held und die Bösen müssen sterben, denn es ist und bleibt nunmal - trotz der intelligenten Story - ein Film aus Hollywood.
Manch einer wird sich am Ende vielleicht gedacht haben :
In Anbetracht der Beschlüsse und Vorhaben die in der letzen Zeit von immer machtgierigeren Politikern getroffen werden, drängen sich einem schon einige beängstigende Parallelen auf.
Der orwellsche Überwachungsstaat, von dem sich die Macher von V wie Vendetta haben inspirieren lassen, scheint nicht mehr allzuweit entfernt.
Man denke nur zum Beispiel an die geplante Vorratsdatenspeicherung, biometrische Daten in den Pässen, die wieder in Mode kommende Zensur und immer mehr Kameras auf öffentlichem Terrain. (Die Geheimdienste haben schon länger fast die totale Kontrolle : siehe hier und hier)
Doch was können wir einzelne Individuen schon dagegen tun?
Die Antwort ist : Einiges.
Deshalb will ich euch nun an gegebener Stelle einen kleinen Überblick darüber verschaffen, wie wir im Alltag schon überwacht werden, und was wir dagegen tuen können:
-> Emails per PGP verschlüsseln, denn der Staat liest seit Januar 2005 mit. (Quelle)
-> Internet-Anonymisierer wie TOR benutzen, denn die Verbindungsdaten (Wann bist du wohin gesurft?) sollen ab 2008 von jedem für 12Monate gespeichert werden. (Quelle)
-> Handy öfter mal ausschalten, denn auch diese Verbindungsdaten (Wen hast du angerufen? Wann? An welchem Ort warst du zu dieser Zeit?) sollen präventiv von allen Bürgern ab 2008 gespeichert werden. (Quelle)
-> Sonnenbrille kaufen, denn an Bahnhöfen und Flughäfen sind schon seit längerem Überwachungskameras mit automatischen Gesichtserkennungs-Systemen im Einsatz.
-> Reisepass und bald auch normaler Pass in Alufolie packen, denn in ihnen schlummert ein RFID-Chip, auf dem biometrische Daten (wie z.B. Fingerabdrücke und Passfoto) gespeichert werden und per Funk auslesbar sind. (Jörg Ziercke, Chef des Bundeskriminalamts hat seinen Reisepass übrigends ebenfalls in Alufolie, um sich vor Schäubles Überwachungswahn zu schützen) (Quelle)
-> Landstraßen statt Autobahnen fahren, denn mit Einführen des Maut-Systems werden auch automatisch alle Nummernschilder der LKWs und PKWs erfasst und gespeichert. Die der PKWs dürfen zwar noch nicht verwendet werden, aber das wird sicher auch noch kommen. (Quelle)
-> und vorallem deine Mitmenschen, Kollegen, Freunde, Verwandte und Haustiere über die zunehmende Überwachung informieren, und sich dagegen engagieren! Sei es durchAufklärung, oder aber auch durch Teilnahme an Demonstrationen und ähnlichem. (siehe auch Piratenpartei)
Wake Up. Fight Back!
Dieser versuchte am 5. November 1605 das englische Parlamentsgebäude in London in die Luft zu sprengen.
Der Grund hierfür war die Verfolgung der Minderheit der er Angehörte (Katholiken) die gnadenlos von der Regierung gejagt wurden.
Genauso wird auch V, der Hauptprotagonist in "V, wie Vendetta" - einem Film der Wachowsky-Brüder aus dem Jahr 2005 - von der Regierung gejagt, und kündigt an, deren Parlament zu sprengen.
V ist ein dunkler Rächer, der gegen den gnadenlosen und korrupten Überwachungsstaat kämpft, der ihm grauenvolles angetan hat.
Dieser Staat (England der Zukunft) kann sich nur durch ständige Aufrechterhaltung der allgemeinen Angst seiner Bürger die Macht erhalten.
V ist ein Antiheld, ein Terrorist, er hat sicherlich keine weiße Weste und auch nicht die ultimativen Moralvorstellungen eines Star Trek Kapitäns. Er hasst seinen Feind von ganzem Herzen.
V ist der Meinung das er als einzelnes Individuum nicht sehr viel Erreichen kann. Und so bringt er die Massen geschickt auf seine Seite, inklusive dem Zuschauer, der bis zum Schluss mitfiebert.
Es gewinnt am Ende der Held und die Bösen müssen sterben, denn es ist und bleibt nunmal - trotz der intelligenten Story - ein Film aus Hollywood.
Manch einer wird sich am Ende vielleicht gedacht haben :
"Zum Glück kann so etwas nicht bei uns passieren, denn unser Staat ist kein böser Überwachungsstaat, sondern die beste Demokratie der Welt(tm)!"Ist das wirklich so?
In Anbetracht der Beschlüsse und Vorhaben die in der letzen Zeit von immer machtgierigeren Politikern getroffen werden, drängen sich einem schon einige beängstigende Parallelen auf.
Der orwellsche Überwachungsstaat, von dem sich die Macher von V wie Vendetta haben inspirieren lassen, scheint nicht mehr allzuweit entfernt.
Man denke nur zum Beispiel an die geplante Vorratsdatenspeicherung, biometrische Daten in den Pässen, die wieder in Mode kommende Zensur und immer mehr Kameras auf öffentlichem Terrain. (Die Geheimdienste haben schon länger fast die totale Kontrolle : siehe hier und hier)
Doch was können wir einzelne Individuen schon dagegen tun?
Die Antwort ist : Einiges.
Deshalb will ich euch nun an gegebener Stelle einen kleinen Überblick darüber verschaffen, wie wir im Alltag schon überwacht werden, und was wir dagegen tuen können:
-> Emails per PGP verschlüsseln, denn der Staat liest seit Januar 2005 mit. (Quelle)
-> Internet-Anonymisierer wie TOR benutzen, denn die Verbindungsdaten (Wann bist du wohin gesurft?) sollen ab 2008 von jedem für 12Monate gespeichert werden. (Quelle)
-> Handy öfter mal ausschalten, denn auch diese Verbindungsdaten (Wen hast du angerufen? Wann? An welchem Ort warst du zu dieser Zeit?) sollen präventiv von allen Bürgern ab 2008 gespeichert werden. (Quelle)
-> Sonnenbrille kaufen, denn an Bahnhöfen und Flughäfen sind schon seit längerem Überwachungskameras mit automatischen Gesichtserkennungs-Systemen im Einsatz.
-> Reisepass und bald auch normaler Pass in Alufolie packen, denn in ihnen schlummert ein RFID-Chip, auf dem biometrische Daten (wie z.B. Fingerabdrücke und Passfoto) gespeichert werden und per Funk auslesbar sind. (Jörg Ziercke, Chef des Bundeskriminalamts hat seinen Reisepass übrigends ebenfalls in Alufolie, um sich vor Schäubles Überwachungswahn zu schützen) (Quelle)
-> Landstraßen statt Autobahnen fahren, denn mit Einführen des Maut-Systems werden auch automatisch alle Nummernschilder der LKWs und PKWs erfasst und gespeichert. Die der PKWs dürfen zwar noch nicht verwendet werden, aber das wird sicher auch noch kommen. (Quelle)
-> und vorallem deine Mitmenschen, Kollegen, Freunde, Verwandte und Haustiere über die zunehmende Überwachung informieren, und sich dagegen engagieren! Sei es durchAufklärung, oder aber auch durch Teilnahme an Demonstrationen und ähnlichem. (siehe auch Piratenpartei)
Wake Up. Fight Back!
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